Pistorius testet KI-Qualitätskontrolle der LMIS AG live


LMIS Logo

Von LMIS

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat gestern das Coppenrath INNOVATION CENTRE in Osnabrück besucht und dabei die KI-gestützte Qualitätskontrolle der LMIS AG live getestet.


 

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat gestern das Coppenrath INNOVATION CENTRE in Osnabrück besucht. An einer der Stationen zeigte die LMIS AG eine selbst entwickelte Software, die optische Qualitätsprüfung in der Fertigung per KI automatisiert. Pistorius legte zwei Zangen des Werkzeugherstellers KNIPEX in den Demonstrator: eine einwandfreie und eine fehlerhafte. Die KI traf ihre Entscheidung in Sekundenbruchteilen.

 

Der Bundesverteidigungsminister legt zwei Zangen in die Maschine

Das CIC steht unter dem Motto „Innovation mit Initialwirkung" und bündelt mehrere Unternehmen, die an zukunftsweisenden Technologien arbeiten. An einer dieser Stationen legte der Minister zwei Zangen in den Demonstrator der LMIS AG. Die Software analysierte die Bilddaten, markierte die einwandfreie Zange grün und die fehlerhafte rot. Pistorius zeigte sich beeindruckt von der Geschwindigkeit des Systems und stellte interessiert Fragen, wie die Lösung in der laufenden Produktion eingesetzt werden kann. Seine Reaktion auf das Ergebnis: „MEGA."  Henning Wübben hat die Software bei der LMIS AG entwickelt. Als Softwareentwickler für Machine- und Deep Learning beschreibt er den Kern des Ansatzes so: „Der Ansatz macht optische Qualitätskontrolle durch smartes Datenmanagement robuster und schneller einsatzbereit."

 

 

98,5 Prozent Trefferquote: So funktioniert die KI-Prüfung

Die Software der LMIS AG lernt ausschließlich anhand einwandfreier Bauteile. Sie braucht keine Fehlerdatenbank und kein aufwändiges Anlernen. „Fehler zu labeln ist unpraktikabel, braucht viel manuelle Arbeit und skaliert schlecht. Gutteile lernen hat diese Nachteile nicht", erklärt Wübben. Das System erkennt eigenständig, wenn ein Bauteil vom Sollzustand abweicht, und zeigt per Heatmap, an welcher Stelle. Die größte technische Herausforderung war dabei, echte Fehler von natürlichen Materialschwankungen zu unterscheiden. In einem ersten Test erkannte die Software 98,5 Prozent der Gutteile korrekt. Für die spätere Integration in die laufende Produktion braucht es eine Kamera mit reproduzierbaren Aufnahmebedingungen und eine Python-fähige Umgebung. Die Software prüft vollständig statt stichprobenartig und passt sich durch neue Referenzdaten im Betrieb kontinuierlich an.

Mit dem KI-Demonstrator im Kofferraum auf dem Weg zum Kunden

Was Pistorius an diesem Tag im CIC erlebte, können Unternehmen auch in ihrer eigenen Produktionshalle sehen. Die LMIS AG hat einen transportablen Demonstrator gebaut, der in einen Kofferraum passt. Mitarbeiter fahren damit direkt zum Kundentermin und demonstrieren live, wie die Software in der Qualitätsprüfung funktioniert. Jetzt kontaktieren, live erleben und Ihre Produktion auf ein neues Level bringen.