Mitarbeiterportrait: Constanze Schwan und Mini-Roboter Robocar

Unser erster Artikel der Mitarbeiterporträt-SerieWir stellen unsere Kollegin Constanze Schwan mit ihrem ganz besonderen Hobby vor.

Constanze (30) ist seit dem 01. Oktober 2017 bei uns als IT-Developerin tätig und hat Mathematik mit dem Schwerpunkt Informatik studiert. Sie schreibt momentan an ihrer Doktorarbeit im Bereich Technische Informatik. Inspirieren lassen hat sich Constanze von ihrem Vorbild Martin Riedmiller, einem ehemaligen Professor der Universität Osnabrück, der jetzt als Forschungswissenschaftler bei Google DeepMind arbeitet. Sie besitzt einen kleinen Roboter namens Robocar, über den wir in diesem Interview einiges erfahren werden.

Du hast Physik und Mathematik studiert. Wie bist du dann zur IT-Branche gekommen?

Ursprünglich wollte ich Physikerin werden, bis meine ältere Schwester mir das Programmieren beigebracht hat. Das hat mich so begeistert, dass ich mich dazu entschlossen habe, meinen Fokus im Studium auf Informatik zu setzen.

Wann bist du das erste Mal mit Robotern in Berührung gekommen?

In meinem Studium durch ein Schnupper-Projekt im RoboCup Team. RoboCup ist ein jährlicher Roboterfußball-Wettkampf, bei dem Wissenschaftler und Studenten aus der ganzen Welt, ihre Teams gegeneinander antreten lassen.

Was fasziniert dich an Robotern?

Es fasziniert mich, dass Roboter irgendwann schlauer sein werden als Menschen. Wir werden dann nicht mehr imstande sein, Ergebnisse nachzuvollziehen oder zu kontrollieren.


Constanze gibt mittels eines weißen Klebestreifens den Weg des Roboters vor.

 

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen eigenen Roboter zu bauen?

Ich habe mir schon lange einen humanoiden Roboter gewünscht, ein hoch entwickeltes Maschinenwesen, dessen Konstruktion der menschlichen Gestalt nachempfunden wird. Letztendlich entschied ich mich aber, mit einem kleinen Roboter zu beginnen. Ausschlaggebend für die Umsetzung war meine Familie, die mir Robocar zu Weihnachten geschenkt hat.

Du hast deinem Roboter den Namen Robocar gegeben. Was ist das für ein Roboter und was kann dieser?

Robocar ist ein Roboter-Auto und es verfügt über verschiedene Arbeitsmodi wie z. B. die Linienverfolgung. Er kann via Bluetooth oder Fernbedienung gesteuert werden und per Infrarot-Sensor Abstände messen. Seine UV-Sensoren dienen zur Kollisionsvermeidung.
Die Einzelteile des Roboters habe ich nach Anleitung zusammengebaut und eine Software installiert, mit der ich den Roboter programmieren konnte.

Mit welcher Programmiersprache hast du den Roboter programmiert?

Mit der eigens für das Arduino Board entwickelten Programmiersprache. Damit können elektromechanische Geräte wie Motoren und Leuchtdioden oder andere Hardware gesteuert werden. Die Programmierung erfolgt in einer Sprache ähnlich C/C++. Ganz klar kann man die Sprache nicht definieren, weil sie aus einigen Open-Source-Bibliotheken zusammengewürfelt wurde.

Wie viel Zeit hast du gebraucht, um den Roboter zu bauen?

Ich habe über 2 Abende insgesamt 4 Stunden gebraucht. Es ist gar nicht so schwer wie viele denken. Ich bin der Meinung, dass jeder einen Roboter bauen kann.

Wirst du deinen Roboter weiterentwickeln? Was möchtest du ihm noch beibringen?

Ja, ich möchte Robocar weiterentwickeln, denn es fehlen zwei wichtige Features: eine Kamera und ein Mikrofon. Ich wünsche mir, dass Robocar mich zukünftig begrüßt, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Das Highlight wäre, wenn er mir etwas Schönes erzählt.

 

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