Developer Day 20fünfzehn – Ein voller Erfolg

Am Samstag, den 21. November, fand der Developer Day 20fünfzehn der LMIS AG im Hasehaus statt. Wie in den letzten Jahren nutzten sowohl das Management als auch alle Mitarbeiter und Studenten den DevDay für einen internen Austausch über fachliche Neuerungen und aktuelle Projekttätigkeiten der LMIS AG.

DevDay

In netter Atmosphäre startete der Tag mit der Begrüßung des Vorstandsvorsitzenden Marco Barenkamp, der die Agenda des DevDays vorstellte. Neben Fachvorträgen konnte man in interaktiven Workshops, unter der Leitung von Sascha Dömer, Leiter der Softwareentwicklung der LMIS AG, selbst tätig werden. So wurde beispielsweise im Workshop zum Test Driven Development ein Coding-Dojo veranstaltet. In Zweier-Teams (Driver und Navigator) haben sich die LMIS-Mitarbeiter in mehreren Iterationen der Ceasar-Verschlüsselung angenommen und ein Test für einen Code geschrieben, der noch nicht existiert.

Der aktuelle Technologiestack von Java — ein Überblick

DSC_6218_ebvDen ersten Vortrag des Tages hielten Andre Schemschat und Lars Knemeyer. Sie stellten den Technologiestack vor, der in aktuellen Java-Projekten der LMIS AG eingesetzt wird. Ziel des Vortrags war es, den Kollegen einen Überblick über aktuelle interessante Java-Technologien und deren Einsatz bei der LMIS AG zu geben. Neben Technologien zur Anwendungsentwicklung wurden auch Technologien zu Qualitätssicherung und die Entwicklungsumgebung vorgestellt. Den Abschluss bildete ein Ausblick auf das Bestreben, gemeinsam genutzte Komponenten aller Projekte zukünftig als Utility über das Nexus-Repository bereitzustellen.

App Extensions – Storage Provider

DSC_5103_ebvIm Anschluss widmete sich Phillipp Bertram dem Thema „App Extensions“, speziell den sogenannten Storage Providern. Er stellte zunächst heraus, was App Extensions sind, was die generelle Funktionsweise ist und was es für Limitationen gibt. Anhand anschaulicher Grafiken erläuterte der Leiter der Mobilen Applikationsentwicklung der LMIS AG die Storage Provider, mit denen es möglich ist, anderen Apps Zugriff auf Dateien und Dokumente innerhalb der eigenen App zu geben. Die App fungiert in gewisser Weise als Repository, auf das andere Apps zugreifen können, um Dateien öffnen, exportieren oder bewegen können. Durch diese Lösung ist es unter anderen auch möglich, Dateien aus einer externen Cloud-Lösung bereitzustellen. Anhand einer Live-Demo präsentierte er eine selbst implementierte Storage Provider Extension.

Symfony: Das Open-Source PHP Web Framework

Nach einer gemütlichen Pause mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee stellte der LMIS-Mitarbeiter Robert Mietusch Symfony, das Open-Source PHP Web Framework vor. Mit diesem Framework lassen sich effiziente und sichere Webanwendungen realisieren. In seinem Vortrag verdeutlichte Robert Mietusch die Schwierigkeiten, ein passendes Framework zu finden. Wichtige Aspekte wie Beständigkeit, Support, Sicherheit und Dokumentation sind nur ein paar Kernaspekte, die man bei der Auswahl eines Webframeworks beachten sollte. „Mit dem Open-Source PHP Webframework Symfony 2 werden all diese Aspekte beachtet und abgedeckt, so können wir für unsere Kunden schnell und individuell gestaltete Systeme umsetzen“, so der IT-Experte und künftige Niederlassungsleiter eines neuen Standorts in Mecklenburg-Vorpommern.

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User Experience & Usability – Was bei der Softwareentwicklung oft zu kurz kommt

DSC_5261_ebvDie Pressesprecherin der LMIS AG Katharina Wuttke stellte in ihrem Vortrag „User Experience & Usability – Was bei der Softwareentwicklung oft zu kurz kommt“ vor, was User Experience (UX) ist, wie man bei der Softwareentwicklung UX-freundlich arbeitet und welche Methoden es im UX-Bereich gibt. Die User Experience stellt das Gesamterlebnis des Benutzers bei der Interaktion mit einem Produkt dar. In diesem Zusammenhang stellte Katharina Wuttke auch das Thema Usability (Benutzerfreundlichkeit) vor, welches ein Teilaspekt der UX ist. „UX-freundlich arbeitet man, wenn der Nutzer im Fokus steht und nicht die Technik. Funktionen und Design müssen an den Wünschen, Anforderungen und Erwartungen des Nutzers angepasst werden. Ein agiles Vorgehen in der Softwareentwicklung ist hier von Vorteil“, argumentierte die Pressesprecherin der LMIS AG.

Microsoft Azure: Einführung in die Windows Cloud Plattform

Anschließend gab Tim Hoffman eine Einführung in die Windows Cloud Plattform – Microsoft Azure. Mit der Cloud Computing Plattform lassen sich mit geringem Aufwand leistungsfähige Systeme hosten. An dem Beispiel „ICH-FÜR-DICH“, die neue Plattform für das Ehrenamt, welche durch eine Kooperation mit Microsoft Deutschland und dem Niedersächsischen Städte und Gemeindebund (NSGB) durch die LMIS AG umgesetzt wird, zeigte der IT-Experte die Funktionen und Möglichkeiten der Windows Cloud-Lösung auf. Microsoft Azure unterstützt eine umfangreiche Auswahl an Betriebssystemen, Programmiersprachen, Datenbanken, Frameworks und Tools, weshalb eine einfache Erstellung der gewünschten Systeme möglich ist. Die Azure-Dienste können bedarfsgerecht hoch- oder herunterskaliert werden. In dem Cloud-Dienst stellt die Web Role einen dedizierten Webserver zum Hosten von Frontend-Webanwendungen bereit. Die Worker Role kann langfristige oder fortwährende Aufgaben ausführen, die von der Benutzerinteraktion unabhängig sind.

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Das Monitoring-Tool „Zabbix“

Den letzten Vortrag des Developer Day hielt Kai Steinwascher über das Monitoring-Tool Zabbix. Zabbix ist ein Open Source Monitoring-System und dient der Überwachung von IT-Infrastrukturen. Zunächst erläuterte der LMIS-Mitarbeiter des Application Management-Teams, welche Funktionen und welche Möglichkeiten man mit dem Monitoring-Tool hat. Zabbix sammelt Daten, wertet diese aus und führt eine Aktion, eine Benachrichtigung bzw. einen Alarm, aus. Das Sammeln der Daten funktioniert aktiv, indem die Daten vom Server geholt werden oder passiv, indem die Daten angeliefert, also vom Server gesteuert werden. Bei der Überwachung vergleicht Zabbix Ist-Werte mit Soll-Werten und führt Trigger aus. Wenn Werte nicht den Soll-Werten entsprechen, führt Zabbix konfigurierte Aktionen aus. Definiert werden kann, für welche Trigger benachrichtigt werden soll, wie benachrichtigt und wer benachrichtigt werden soll.

Developer Day

Tiefe Einblicke und Visionen

Bevor der Abend dann in einer stimmungsvollen Unternehmensfeier endete, bot der Vorstandsvorsitzende Marco Barenkamp allen Mitarbeiter der LMIS AG die Möglichkeit, an einer Fragerunde unter dem Motto: „Was ich Marco immer schon mal über die LMIS AG fragen wollte“ teilzunehmen. Bereitwillig stellte sich Marco Barenkamp allen Fragen und ließ die Mitarbeiter an seinen Visionen teilhaben. Die wohl größte Vision des Vorstandsvorsitzenden ist das Wachstum des Unternehmens. „Wir decken auch jetzt schon viele Fachbereiche ab, doch der Ausbau der einzelnen Fachbereiche, mit einer hohen Kohäsion, liegt mir sehr am Herzen“, so Marco Barenkamp.DSC_5374 Weiterhin konnten die Mitarbeiter sich über Anekdoten aus dem Berufsleben des Diplom-Wirtschafts-Informatikers freuen und bekamen einen Einblick in die Anfänge der LMIS AG.

Nach einem schmackhaften Buffet klang der DeveloperDay 20fünfzehn mit guter Musik, viel Spaß und anregenden Gesprächen in einer gelungenen Unternehmensfeier aus.