Die App – Jeder hat sie, doch wie entsteht sie?

LMIS-AG-Mobile-Applikationsentwicklung-AppentwicklungRund 57 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Apps auf Ihrem Smartphone.

Die ursprünglichen Funktionen, nämlich Telefonieren und Versenden von Textnachrichten, reichen schon lange nicht mehr aus. Smartphones sind kleine Computer, Fotoapparate, Terminkalender und Videokameras geworden. Hinter fast jeder Funktion, die man mit einem Smartphone nutzt, steckt eine App. Möchte man z. B. das Banking mit dem Smartphone nutzen, lädt man sich je nach Betriebssystem im App Store oder Google Playstore die App seiner Bank herunter und installiert diese mit einem Klick. Nach der Eingabe seiner Benutzerdaten in der App, kann diese für Bankgeschäfte verwendet werden.  Klingt einfach – aber was steckt dahinter? Denn anders als viele denken, handelt es sich hierbei um ein überaus komplexes und zudem spannendes Thema.

 

Was ist eigentlich eine App?

Eine mobile Applikation (oder kurz: „App“) ist eine Anwendungssoftware, mit der eine besondere Funktionalität bereitgestellt werden kann. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen „Web Apps“, die eine Website für den mobilen Bereich im Browser bereitstellen und komplexeren „Native Apps“ für anspruchsvollere Aufgaben und spezielle Betriebssysteme.

Von der Idee zur Veröffentlichung. Der App-Entwicklungsprozess unserer LMIS AG

Von der Idee zur Veröffentlichung. Der App-Entwicklungsprozess unserer LMIS AG

Am Anfang jeder Entwicklung steht die Idee.

Bei unserer LMIS AG liegt der Fokus der mobilen Applikationsentwicklung in der Überführung einer vorhandenen Enterprise-Lösung zur mobilen Verwendung. Viele unserer Kunden möchten im Zeitalter der digitalen Transformation die eigene (oftmals ebenfalls durch uns entwickelte) Anwendung auch für Smartphones oder Tablet-PCs bereitstellen. Die von uns entwickelten nativen Apps stellen also in vielen Fällen eine Zusatzlösung für bereits bestehende Desktop-Anwendungen  dar. Doch wer jetzt denkt, man könne die Programmierung der Web- oder Desktopanwendung eins zu eins übernehmen und hat im Anschluss eine mobile App, der liegt gänzlich falsch. Mobile Applikationen werden speziell für ein Betriebssystem – z. B. iOS oder Android– konzipiert und programmiert, indem auf die jeweiligen Komponenten der Plattform, mit der jeweils geeigneten Programmiersprache aufgebaut wird.

 

Erstellung eines Prototypens in proto.io

Erstellung eines Prototypen in proto.io

 

Hübsch soll es sein: Der Prototyp.

Nach der konkreten Analyse der gewünschten Funktionalitäten, technischer Details und damit verbundenen Hürden, wird mit Hilfe sogenannter User-Stories aus dem Scrum Framework, die Nutzerperspektive eingenommen und dessen Anforderungen unter Verwendung der Alltagssprache ausgedrückt.  Neben den eigentlichen Funktionalitäten, die die geplante App bieten soll, steht auch das Design mit im Vordergrund. Der Auftraggeber möchte sich mit den Farben identifizieren und von dem Nutzer darin wiedererkannt werden. Zudem soll sich der Nutzer schnell zurechtfinden können. Man spricht hier von Usability, zu Deutsch: Benutzerfreundlichkeit. So müssen sich der Auftraggeber und der Entwickler im Vorfeld der Entwicklung über jede Farbe, jedem Button und auch über die Menüführung Gedanken machen. Dazu nutzen wir bei der LMIS AG Tools wie „proto.io“ oder „Zeplin“. Damit erstellen wir zunächst einen „Klick-Dummy“. Hier geht es im Wesentlichen um das Layout und die Platzierung der einzelnen Funktionalitäten. Der Auftraggeber kann in der Dummy-App bereits einige Schaltflächen anklicken und sich mit dem Aufbau der App vertraut machen. Das Programm proto.io bietet zudem eine Kommentarfunktion, mit der sich unsere Auftraggeber direkt mit unseren Entwicklern abstimmen und Änderungswünsche an entsprechender Stelle mitteilen können. Das hilft dabei, dass sich Auftraggeber und Entwickler kennenlernen und gegenseitige Anforderungen und Ansprüche klar werden.

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Aus Hübsch wird Funktionell.

Damit nun aber aus dem Prototypen auch eine App wird, muss natürlich auch programmiert werden. Dies geschieht je nach Betriebssystem in den Programmiersprachen Kotlin oder Swift. Hier gibt es für den Entwickler ganz neue Herausforderungen. Die bereits in dem Prototypen berücksichtigte Usability muss hier umgesetzt werden – die meisten Apps haben eine kurze Nutzungsdauer und man will „nur eben schnell etwas schauen“, die App muss daher Spaß machen, darf nicht ruckeln und muss mit einem „Fingertipp“ funktionieren. Hierfür muss man natürlich berücksichtigen, dass die Endgeräte unterschiedlich sind.  Die App muss bei unterschiedlichem Datenvolumen, Hardwareleistungen und Bildschirmgrößen trotzdem stabil und effizient laufen. Dies stellt die größte Herausforderung dar. Auch bei der Veröffentlichung von Apps gibt es Vorgaben/Guidelines, an die man sich in der App-Entwicklung halten muss. Die Apps werden vor der Veröffentlichung von den Mitarbeitern der Stores getestet und geprüft. Und bevor die App veröffentlicht wird, durchläuft sie auch interne Tests in einer ausgewählten Nutzergruppe, auf unterschiedlichen Endgeräten.

 

Und das Ende ist erst der Anfang…

Ist die App in den Stores, geht häufig die Arbeit erst richtig los. Die ersten Feedbacks von Usern kommen, das Entwicklerteam erhält Optimierungsideen und –wünsche, die dann mit einem Update der App wieder zum Benutzer gelangen. Daher ist es wichtig, einen kompetenten und erfahrenen Partner, wie die LMIS AG, an seiner Seite zu haben. So können Apps entwickelt werden, die langfristig für Kunden und Nutzer effektiv einsetzbar sind. Im Vordergrund steht hierbei die Arbeit unseres eingespielten, autarken Entwicklerteams. Vom Designer über den Entwickler bis zum Tester arbeitet unser Team für mobile Applikationen eng zusammen. So werden für unsere Kunden perfekte Ergebnisse abgeliefert. Wie in den anderen Entwicklungsabteilungen unserer LMIS AG, arbeitet auch unser Mobile-Team nach der Entwicklungs-Methode SCRUM, die es unseren Teams ermöglicht, selbstorganisiert und agil zu arbeiten.

 

 

 

LMIS AG Softwareenwicklung IT Osnabrueck Hasehaus Hauptsitz Über die LMIS AG

Die LMIS AG ist seit dem Jahr 2000 zu einem professionellen IT-Dienstleister herangewachsen und bietet mit seinen rund 80 Mitarbeitern an den Standorten Osnabrück, Berlin, Wuppertal und Friedland (M-V) maßgeschneiderte IT-Lösungen, die auch noch nach Jahren ideal wachsenden und sich verändernden Anforderungen angepasst werden können.

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